"Mathematiker" gibt's nur im Duden.

Im zukünftigen Job reine Mathematik zu betreiben ist für alle Mathematik-Absolventinnen und Absolventen eher unwahrscheinlich. Dennoch finden beinahe alle sofort nach ihrem Abschluss eine Stelle. Da stellt sich die Frage: wo landen sie und warum sind sie so erfolgreich?

Als Mathematikerin und Mathematiker bist du Herr der Zahlen, Größen und Abhängigkeiten. Für Unternehmen wirst du aber viel mehr darstellen als ein Taschenrechner auf zwei Beinen!

 

Du wirst gefragt sein, weil ...

  • Probleme zerlegen und Lösungen finden zu deinem Alltag gehören.
  • du mit dem Abschluss des Studiums allein schon großes Durchhaltevermögen und Biss bewiesen hast.
  • du dich ständig mit Knobelaufgaben beschäftigst und diese auch zu Ende bringst. 
  • Mathematiker(innen) Querdenker(innen) sind und oft kreativ werden müssen.
  • du nach deinem Studium gar nicht anders kannst, als analytisch zu denken. 
  • du schließlich und endlich mit einem abgeschlossenen Mathematik-Studium zeigst, dass du dich in komplizierte und hoch-abstrakte Themen einarbeiten kannst und dabei nicht den Kopf verlierst.

Organisieren und Strukturieren liegt schon bald in deiner Natur.

Die Berufsaussichten für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen eines Mathematikstudiums sind hervorragend und vielfältig. Die rasche technologische Entwicklung in einer global vernetzten Welt eröffnet Mathematikerinnen und Mathematikern immer neue Karrieremöglichkeiten. Neben deinen fachlichen Kenntnissen werden vor allem deine allgemeinen Fähigkeiten zur Analyse, Modellierung und Lösung von Problemstellungen geschätzt. So finden sich Berufschancen besonders in der Wirtschaft und Industrie, beispielsweise in

  • Entwicklungsabteilungen größerer Unternehmen (Prozessoptimierung),
  • Ingenieurbüros (Einsatz numerischer Methoden, Computersimulation),
  • bei Versicherungen und Banken (Statistik/Wahrscheinlichkeitstheorie, Risikomanagement),
  • Consulting und Controlling,
  • Software-Entwicklung (Entwicklung und Umsetzung von Algorithmen)

im öffentlichen Dienst, zum Beispiel im

  • EDV-Bereich
  • Statistikbereich

sowie in Bildung und Forschung

  • Lehrtätigkeit,
  • Verlage,
  • Forschungsabteilungen in der Industrie, etc.