Ist das erste Semester und der Einstieg in die Höhere Mathematik für alle so schwer? Was macht man als Mathematikerin nach dem Studium, wie leicht ist es, einen spannenden und gut bezahlten Job zu finden? Diese und weitere Fragen wurden bei Kaffee und Kuchen und auch bei einem Glas Wein diskutiert.

Get-Together "Meine Zukunft als Mathematikerin"

Isabella Innerebner und Nina Schmitzberger, beide (mittlerweile ehemalige) Mathematik-Master-Studentinnen, die bereits erste Praxis-Erfahrungen in der Wirtschaft sammeln konnten, gaben praktische Tipps für das Studium und erzählten von ihren Tätigkeiten bei der KTM Group und bei Salzburg Research. Nicole Vorderobermeier berichtete über ihre Erfahrungen als Mathematik-Studentin, ihre Mitarbeit in der Hochschülerschaft und ihre derzeitige Tätigkeit als Doktorandin am Fachbereich Mathematik. DI Bettina Sereinig, Senior Scientist am Fachbereich, stellte die Ausbildung zur Anerkannten Aktuarin vor, die an der Universität Salzburg im Rahmen des Mathematik-Studiums oder berufsbegleitend absolviert werden kann. Wolfgang Trutschnig illustrierte durch zahlreiche Beispiele aus den letzten Jahren, wo man als Mathematikerin in der Wirtschaft überall gebraucht wird.

12 Studentinnen folgten der Einladung von DI Bettina Sereinig und Assoz.-Prof. Dr. Wolfgang Trutschnig, die das Get-Together organisierten. Der Abend verlief in entspannter, informeller Atmosphäre, und von den Teilnehmerinnen wurde der Wunsch nach einer Wiederholung geäußert.

 

Wiederholung in den nächsten Jahren

Deshalb organisierten DI Bettina Sereinig und Assoz.-Prof. Dr. Wolfgang Trutschnig auch im folgenden Jahr ein Get-Together unter demselben Motto. Wieder gab es zahlreiche Kurzvorträge zu Praktika, Beruf, studentischen Erfahrungen, Dissertation und Aktuarausbildung. Außerdem hat Manuela Schreyer, die am Fachbereich ihr Doktorat abgeschlossen hat, über ihre berufliche Tätigkeit bei AMAG erzählt. Auch Herr Trutschnig selbst hat über seine berufliche Laufbahn berichtet.

Für das Jahr 2020 war ebenfalls eine Wiederholung geplant, diese kann aber Corona-bedingt leider nicht stattfinden. Die persönlichen Gespräche zwischen Erstsemestrigen und Studierenden höherer Semester, auf denen das Format aufbaut, wären heuer leider nicht möglich. Deshalb hoffen wir gemeinsam darauf, dass eine Fortführung im nächsten Wintersemester möglich sein wird.